Information Vorbereitungsarbeiten Einführung IBB Plus vom 20. Februar

[pu] Die Behindertenhilfen Baselland und Baselstadt informierten über die Inhalte und den Fahrplan für die Einführung der neuen Instrumente IBB plus und zusätzlichen Massnahmen. Bis 2016 soll eine einheitliche Kostenrechnung mit abgestuften, leistungsbezogenen Kostenpauschalen für die Einrichtungen der Behindertenhilfe eingeführt sein. Als Messinstrument für die Erhebung des individuellen Unterstützungsbedarfs wird IBB plus eingeführt. 2015 läuft als Generalprobe, mit dem Ziel, Fehlerquellen zu finden und zu korrigieren.

Stellungnahme zur Umsetzung des Behindertenkonzeptes und Einführung IBB plus

[sz] Der Verband hat am 21. Januar beim Amt für Kind, Jugend und Behindertenhilfe und der Abteilung Behindertenhilfe BS seine schriftliche Stellungnahme abgegeben. Im Rahmen von elf Punkten wird auf wichtige und kritische Entscheidungen und Vorgehensweisen hingewiesen. Hier einige wichtige Überlegungen: Bei der Bedarfsermittlung ist das Verfahren der Mitwirkung der involvierten Personen noch nicht genügend klar und erscheint sehr aufwändig. Die zusätzlichen Elemente von IBB plus sind betreffend Nutzen und Effizienz ungenügend validiert.

Ombudsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Menschen mit Behinderung ein Erfolg

Vierzig Mal wurde die Ombudsstelle seit Start im Dezember 2012 für Vermittlungen und Beratungen zwischen Nutzerinnen und Institutionen aufgerufen. Diese rege Nachfrage zeigt die Notwendigkeit dieser Vermittlungsstelle.
Seit einem Jahr betreiben die Sozialen Unternehmen beide Basel (SUbB) und die Private Koordination Psychiatrie Region Basel (IG PRIKOP) gemeinsam eine Ombudsstelle. Mehr als hundertzwanzig Kinder- und Jugendeinrichtungen, Arbeits- und Beschäftigungsstätten für Menschen mit Behinderung in der Region Basel haben somit eine unabhängige Beschwerdestelle.

Roundtable ehrenamtliche Einsätze

Der Roundtable vom 14. November im WBZ war mit gegen 40 TeilnehmerInnen gut besetzt. Prof. Dr. Daniel Zöbeli von der FFHS (Fernfachhochschule Schweiz) erklärte in seinem Referat, dass pekuniäre Entschädigungen für Vorstands- und Stiftungsratsmitglieder in der Schweiz eher eine Ausnahme sind. Neben den finanziellen Entschädigungen gibt es andere, materielle und immaterielle Nutzen für die Mandatsträger, welche für die Motivation wichtiger sind.

Die Bedeutung von Reputationsmanagement für soziale Einrichtungen

Prof. Rodolfo Ciucci, Dozent für Kommunikation an der Fachhochschule Nordwestschweiz hat an der Mitgliederversammlung über die Bedeutung der Reputation gesprochen. Die Reputation geht weiter als der Begriff Image, der rein die Erscheinungsweise einer Unternehmung beschreibt. Die Reputation ist ein kostbares Vertrauensgut, welches viel leichter zu beschädigen (z.B. bei Fällen von sexuellen Übergriffen in Heimen) als aufzubauen ist. Es ist die öffentliche Wahrnehmung einer Firma, welche anziehend oder abstossend ausgeprägt sein kann.

Neuausrichtung Vorstand

Bei der Gründung des Verbandes im Jahr 2009 wurde der Vorstand paritätisch mit Vertretungen aus den Kinder- und Jugendbereich und dem Erwachsenenbereich aus den Kantonen Baselland und Baselstadt zusammengestellt und umfasste17 Mitglieder. Nach einer Start- und Konsolidierungsphase mit der Schaffung einer Geschäftsstelle hat sich gezeigt, dass die bestehenden Strukturen Verbesserungspotenzial aufweisen. Die Anzahl der Vorstandmitglieder ist zu gross, die Kommunikation, Abläufe und Entscheidungsprozesse sind nicht immer effizient.

IBB statt VIBEL für die Bedarfserhebung - anderes Messinstrument, gleiche Ziele

„Die Auswertungen im Schlussbericht des VIBEL (Verfahren zur individuellen Bedarfsermittlung und Leistungsbemessung) waren ernüchternd“. Dies berichteten Stefan Hütten und Michael Martig von der Leitungen der Abteilung für Kind, Jugend und Behindertenangebote BL sowie der Abteilung Behindertenhilfe BS am 25. April an einer Informationsveranstaltung in Basel. Das Instrument ist nicht validiert, zu aufwändig in der Anwendung, nicht in der Lage Normkosten festzusetzen und nach Nachbesserungen noch nicht praxistauglich.

Die Ombudsstelle - mehr als eine Anlaufstelle für Missbrauchsfälle

[jut] Die erweiterte Ombudsstelle der PRIKOP und der SUbB, die Ende 2012 gestartet ist, hat im ersten Quartal dieses Jahres gegen 20 Anfragen behandelt. Die Beschwerden kamen mehrheitlich von BenutzerInnen der Institutionen und deren Angehörigen, von einer Institutionenleitung und auch von einer staatlichen Behörde.
Wozu eigentlich eine Ombudsstelle?

Weiterbildung KESG vom 1. März

[PU] An der Weiterbildung über das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht referierte Prof. Dr. Peter Mösch Payot über die Themen Rechtsstellung von Jugendlichen und Verbeiständeten im Heimkontext, Rolle der Eltern und gesetzlichen Vertreter im KESR.

Start Ombudsstelle

[PU] Die gemeinsame Ombudsstelle der PRIKOP und des SUbB wurde am 27. November im Coop Bildungszentrum in Muttenz unter der Leitung von Marc Joset vorgestellt. Ungefähr 80 interessierte Personen und Medienvertreter haben an der Informationsveranstaltung teilgenommen (Bericht BZ vom 28. November und Basler Zeitung vom 29.11. 2012).

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